
Bis zu 100 Haushalte machen Batteriespeicher zu einem gemeinsamen Mehrwert-Speicher für die Region
KWG startet Pilotprojekt für intelligenten Einsatz von PV mit Batteriespeichern.
Der regionale Energieversorger KWG startet mit dem Pilotprojekt „Mehrwertspeicher 2026“ ein innovatives Modell, um aus PV-Anlagen und Batteriespeichern noch mehr Nutzen für Haushalte und das Stromsystem zu schaffen.
Im Mittelpunkt steht ein einfacher, aber wirkungsvoller Gedanke: Strom wird dann gespeichert, wenn besonders viel davon erzeugt wird – und genau dann ins Netz abgegeben, wenn er am dringendsten gebraucht wird. „Viele Haushalte verfügen bereits über einen Batteriespeicher. Unser Ansatz ist es, diese dezentralen Speicher intelligenter einzusetzen. So entsteht aus vielen einzelnen Anlagen ein gemeinsamer regionaler Speicher“, erklärt KWG-Geschäftsführer Peter J. Zehetner
So funktioniert der KWG Mehrwert-Speicher
Konkret sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Speicher von April bis September 2026 nach zwei Regeln einstellen: Laden ab 11:00 Uhr und Entladen in das Stromnetz von 07:00 bis 09:00 Uhr und/oder von 19:00 bis 21:00 Uhr. Damit leisten sie einen aktiven Beitrag zur Stabilisierung des Stromsystems und zur besseren Nutzung erneuerbarer Energie. Auch wirtschaftlich lohnt sich die Teilnahme für KWG Kundinnen und Kunden: Neben einer zusätzlichen PV-Vergütung für den gezielt in das Stromnetz eingespeisten Strom erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine einmalige Speicherprämie von bis zu 8 Euro pro kWh Speicherkapazität.
Das Pilotprojekt ist auf maximal 100 Haushalte begrenzt und richtet sich an KWG Kundinnen und -Kunden mit einem technisch geeigneten PV-Batteriespeicher-System, wobei auch Batteriespeicher teilnehmen können, die erst in den nächsten Wochen neu installiert werden. Die Anmeldung ist bis 15. Mai 2026 möglich. „Wir wollen zeigen, dass die Energiewende nicht nur auf großen Anlagen basiert, sondern auch durch viele kleine, intelligente Lösungen vor Ort getragen wird. Der Mehrwert-Speicher ist ein konkretes Beispiel dafür, wie regionale Zusammenarbeit echten Nutzen für alle schafft“, so KWG Geschäftsführer Zehetner abschließend.

