
Mit dem neuen Wasserkraftwerk leistet KWG einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende und zur nachhaltigen Stromversorgung
in unserer Region. Darüber hinaus verbessert das Projekt die Hochwasserabflusssituation an der Ager und sorgt somit für
mehr Sicherheit für die lokale Bevölkerung. Künftig können rund 10,8 Millionen Kilowattstunden (kWh) umweltfreundlicher Strom
pro Jahr erzeugt werden – das entspricht einer Menge, um etwa 3.000 Haushalte mit 100 % Ökostrom zu versorgen.
• Investition 20 Mio. Euro
• Fallhöhe 5,98 m
• Ausbauwassermenge 37,5 m³/s
• 2 vertikale Kaplanturbinen
• Engpassleistung 1.969 kW
• Jahreserzeugung rd. 10,8 Mio kWh
Darstellung beispielhaft, Bild wurde mit KI generiert
• Start der Vorarbeiten (Baustelleineinrichtung, Rodungsarbeiten etc.): Mitte November 2025
• Hauptbauphase: Jänner 2026 bis April 2027
• Inbetriebnahme des Kraftwerks: 2. Quartal 2027
August 2026
Nach Abschluss der Wehrbodenplatten- und Krafthausbodenplatten konzentrierten sich die Bauarbeiten in den letzten Wochen auf die Errichtung der
Schalungen für die Wehrschwellen und Wehrpfeiler samt Hinterfüllung. Parallel dazu wurden die Saugrohre montiert und vergossen, sowie die Vorbereitungsarbeiten für die Montage der Einlaufspirale durchgeführt.
Juli 2026
Im Juli wurden Schalungs- und Betonierungsarbeiten für das Krafthaus und die Wehranlage weitergeführt.
Juni 2026
Im Juni wurden die Saugrohre angeliefert und montiert. Sie befinden sich unterhalb der Turbine und sorgen dafür, dass dasWasser optimal durch die Kaplan-Turbine geleitet wird. Dadurch kann die Energie des Wassers besonders effizient genutzt werden.
Mai 2026
Anfang Mai wurde der Kran auf dem bereits vorbereiteten Fundament aufgestellt – ein wichtiger Meilenstein für den weiteren Baufortschritt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Bodenplatten der Wehranlage und des Krafthauses: Dafür wurden die Schalungen errichtet und anschließend betoniert. Danach beginnen die Arbeiten an den Wehrpfeilern. An diesen massiven Betonteilen werden später die Stauklappen befestigt, mit denen der Wasserstand geregelt wird. Parallel dazu entstanden auch die Schalungen für das Krafthaus, das im nächsten Schritt ebenfalls betoniert wird.
April 2026
Die Baugrube wurde ausgehoben. Erste Fundamente, zum Beispiel für den Kran, wurden bereits betoniert. In der Mitte der Baugrube wurde außerdem ein Brunnen errichtet, um das anfallende Restwasser abzupumpen. Dieses wird gefiltert und anschließend wieder in die Ager eingeleitet.
März 2026
Im März wurden Spundwände eingebracht, mit denen die Baugrubenumschließung hergestellt wurde. Spundwände bestehen aus Stahlprofilen, die in den Boden gerammt werden, um Erde oder Wasser zurückzuhalten. Das ist notwendig, damit das Wasserkraftwerk im Trockenen errichtet werden kann. Zusätzlich werden Spundwände gesetzt, um bestehende Wasserkreisläufe möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Jänner – Februar 2026
Im Jänner und Februar wurde das 30-kV-Erdkabel zur Anspeisung der provisorischen Trafostation verlegt. Gleichzeitig wurde die Trafostation in Betrieb genommen. Auch die für die Bauphase notwendige Umleitung der Ager wurde errichtet.
November und Dezember 2025
Während der Vorarbeiten wurden Bäume für die Umleitung der Ager gefällt. Das Holz wird regional für Wärme- und Stromproduktion genutzt. Nach der Fertigstellung wird ein großer Teil der Fläche wieder aufgeforstet, sodass eine neue Aulandschaft entsteht. Zusätzlich werden neue Waldflächen in der Umgebung geschaffen.
• Mehr regionale Wasserkraft für rund 3.000 Haushalte
• Verbesserter Hochwasserschutz durch zusätzliche Abflussräume
• Höhere Unabhängigkeit durch regionale Stromproduktion
• Österreichische & regionale Wertschöpfung
• Teilfinanzierung durch Bürgerbeteiligung
• Umfangreiche Wieder- und Neuaufforstung